Donnerstag, 24. Dezember 2009

ALIEN Entführungen - oder ausserirdische Pornoproduzenten



Vor kurzem habe ich erfahren, dass sechzig Millionen Amerikaner entführt worden sind und von Aliens gezwungen wurden Sex mit ihnen zu haben. Da kommen mir die gleiche Anzahl Zweifel in den Kopf. Und ich war zuerst einmal versucht, diese Behauptungen stark zu bezweifeln. Vor allem, als ich entdeckte, dass achtzig Prozent der vermeintlich entführten Personen Frauen waren. Als ehemaliger Lap-Dancing Lehrer, der viele Jahre damit verbracht hat, in den Bistros und Gentlemen's Clubs von Paris, die holde Weiblichkeit anmutige Bewegungen zu lehren, bin sehr skeptisch gegenüber solchen Aussagen. Ich denke doch, das ich die Psyche der Frauen besser kenne als manch ein anderer. Insbesondere, wenn als Beweise der Entführung lediglich als ein Paar schmutzige Unterhosen und Kopfschmerzen herhalten müssen.

Ich erfuhr als erstes äusserst mysteriöse Geschichten, von älteren Damen, die Nachts um 2 Uhr von einem Taxifahrer auf einem Feldweg gefunden wurden. Ohne Unterhosen, versteht sich und mit einer seltsamen Metallröhre in den Genitalien. Oh mein Gott! Dachte ich mir. Aber das war erst der Anfang!

Ich begann weiter zu recherchieren und kam schliesslich wenn auch widerwillig zu dem Entschluss, zuzugeben, dass die Aussagen von sechzig Millionen Amerikaner nicht falsch sein könnten.

Was mir allerdings ein Rätsel zu sein scheint, warum es so wenige Berichte von Männern gibt die von Aliens entführt wurden. Sicherlich würden Alien jeder Art Experiment mit beiderlei Geschlechtern durchführen, wenn sie die menschliche Anatomy erkunden wollten. Aber...nein, es sind immer Frauen, die zumeist des Nachts entführt werden.. Auch die Aliens welche sie enführen, entsprechen den üblichen Klischees. Immer mit besonders kleinen Köpfen eiförmig, groß, geile schwarze Augen und einen unersättlichen sexuellen Appetit. So wie man sich eben sexgeile kleine grüne Männchen vorstellt.

Auch ihre Methoden scheinen nicht gerade sehr zu variieren. Die Aliens blenden ihren schlafenden Opfer mit einem hellen Licht und entführen sie aus ihrer gewohnten Umgebung. Sie bringen sie in ihr Raumschiff. Dort werden die armen Frauen jeglicher Bewegung beraubt auf Tisch gebunden und eine intensiven, zumeist erniedrigenden Untersuchung unterzogen. Diese gipfelt darin, das eine Vielzahl von Sonden in die Geschlechtsorgane eingeführt werden.

Einige Leser werden vielleicht einwenden, dass Gynäkologen im Grunde das Gleiche tun. Aber kein Gynäkologe penetriert normalerweise seinen Patienten mit einem großen Staubsauger und hat gleichzeitig oralen und vaginalen Sex mit ihnen. Nun, normalerweise nicht, Alien-Gynäkologen schon. Ob die Entführten dabei der Ohnmacht nahe sind oder in einem Anfall von sexueller Erregung multiple Orgasmen erleben ist ein strittiger Punkt.

Betrachtet man die Zeichungen, die mir anonym von einem amerikanischen Entführungsopfer geschickt wurden, welche diese selbst nach dem Erlebten angefertigt hatte,so nehme stark an, das einige Opfer regelrecht sich in diesen Missbrauchserinnerungen suhlen. Es sind wahrscheinlich die gleichen Frauen, die es vorziehen, sich privat oder vor laufenden Kameras von Fickmaschinen bedienen yu lassen.

Ich persönlich finde es äusserst bedenklich und sicherlich nicht angenehm, bis zu dem Punkt der Erschöpfung von einem unstillbaren Roboter gemolken zu werden, während Aliens mit überdimensionalen Staubsaugern, die nicht von dieser Welt stammen, von der Rückseite bewaffnet, jemanden in den Hintern zu vögeln.
Etliche der Interviewpartner die ich zu dem Thema befragte allerdings fanden dies sehr interessant.

Aber was ist der Plan dieser Außerirdischen? Was wollen sie genau?

Das ist die Master-Frage, welche die Köpfe unserer größten Wissenschaftler beschäftigt. Ganz zu schweigen von mindestens 20 Mio. heranwachsenden Jungen, die ihre eigene Schwester für fünf Minuten verkaufen würden, wenn sie dabei zusehen könnten, wie diese dann von glitschigen Tentakeln befummelt würde.

Durch meine Recherchen kam ich auf mehrere Möglichkeiten, genauer gesagt drei mögliche Motive:

1. Die Züchtung einer neuen Rasse der Menschen zu Sklaven, um den Weg für eine Alien-Invasion zu ebnen.

2. Den Wunsch exotischen Haustieren zu erhalten

3. oder ein verzweifelter Versuch, einige besonders schöne Exemplare einer dem Untergang geweihten Spezies Mensch zu erhalten.

Schnell wies ich jedoch die erste Möglichkeit, als völlig unnötig, vom Platze. Eine Rasse, deren technologische Überlegenheit zeigte, das sie interstellare Raumschiffe bauen konnten, könnte die Menschheit ebenfalls im Handumdrehen ausrotten.

Die Argumentation, dass Aliens eine Spezies wie die der Menschen, die im Grunde völlig unfähig ist auf Dauer Gehorsam, Treue und Fügsamkeit zu pflegen, als Haustiere zu halten, wären in auffälliger Weise ebenfalls völlig absurd!

Dadurch war ich gezwungen zu dem Entschluss yu kommen, dass die Außerirdischen das Ganze lediglich als eine Art Experimente vielleicht zur Erhaltung der eigenen Art durchführten.

Nun erinnerte ich mich, was Madame Hortense Dubois, die französisch Dame, für die ich früher arbeitete zu sagen pflegte. Sie sprach ebenfalls von "Aliens", meinte aber damit die Touristen, welche es schaarenweise in die Rotlichtviertel von Paris zog. "Es ist klar, dass diese Ausländer sind 'ow do you say? Touristes d'amour."

"Sex tourists!" "Sex Touristen!" Rief ich in mich selbst erstaunt.
Warum sonst würden sie mit diesen Sonden und Geräte herummachen? Es sei denn, sie machten eine Art von Alien Porno!
Klar! Es sind vielleicht ausserirdische Pornoproduzenten, die aus einer fernen Galaxie hier auf unsere Erde kommen, um ihre Pornos praktisch kostenlos zu drehen. Etwa so, wie es manche Sex-Touristen mit Fotoapperat und Kamera bewaffnet nach Asien zieht, um dort ähnliches zu tun.

Quelle: Rupert Dupuis 2009

Sonntag, 11. Oktober 2009

Porno für die Massen: Venus Berlin 2009



Am 15. bis 18. Oktober 2009 ist es wieder soweit. In Berlin am Messegelände unter dem Funkturm wird Nadja Abd El Farrag die 13.VENUS eröffnen und als diesjährige VENUS-Botschafterin repräsentative Aufgaben auf der weltweit größten internationalen Fachmesse für Erotik übernehmen. Man erwartet 800 Medienvertreter, 30.00 Konsumenten, 400 Aussteller,7.000 Facheinkäufer aus allen Teilen der Welt. Für Fachbesucher (die in der Erotikbranche arbeiten) ist bereits am 15.10 geöffnet. Porno für die Massen gibt es dann vom 16. bis 18.10 zum Eintrittspreis 30,- Euro (im Vorverkauf 25,- Euro) Dafür gibt es Stripshows nonstop, Erotik-Hefte und DVDs for free: All das wird Messebesuchern auf der VENUS geboten. Außerdem werden nicht nur die Trends, sondern auch die Stars der Branche präsentiert.



Das hört sich gut und innovativ an. Letztendlich ist es das leider nicht. Es werden immer wieder diesselben alten bis zum erbrechen abgenutzte Ideen vorgeführt. Der Branche mangelt es an Kreativität. Hier treffen sich die Macher um sich gegenseitig beim neuesten "Faustfick Anal Mega-Cumshot Event" , "Maschinen ficken reife Teenys" oder ähnlichem Blödsinn den man vorher schon Tausendfach gesehen hat, selbst zu beweihräuchern und schulterklopfend die tollen Messeumsätze zu erzählen.


Für die Foto und Video Fans ist die Messe aber sicherlich immer interessant. Nirgends findet man so viele Stars und Sternchen und tolle Motive wie auf der VENUS BERLIN. Auch der Umstand das es offiziell erlaubt ist, zu fotografieren und zu filmen (inzwischen bei anderen Messen durchaus nicht mehr selbstverständlich) trägt sicherlich zum Erfolg der Megaveranstaltung bei.



Kult ist auf jeden Fall die anschliessende VENUS-VIP-PARTY die wie jedes Jahr viele internationale Künstler, interessante Gäste der Erotik-Branche, eine ausgelassene Stimmung und natürlich tanzreiche Stunden mit der Musik von angesagten DJ’s verspricht. Allerdings schlagen die Extra-Ticket hier nochmal mit 50,- Euro zu buche.



Einzige wirkliche Innovation der Venus 2008: ALIEN DILDOS

Mehr Infos: http://www.venus-berlin.com/de/

Spezialanwalt für Alien Entführungsopfer in Deutschland

Von Außerirdischen entführt?

Jens Lorek hilft!

Ich bin Deutschlands
1. Anwalt für Alien-Opfer

Alien-Anwalt Jens Lorek
Dresden – Völlig gaga oder genial? Jens Lorek (41) ist Deutschlands erster Spezialanwalt für Menschen, die behaupten, von Aliens entführt worden zu sein.

Der Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht aus Dresden meint es ernst: „Es existiert offensichtlich Bedarf für juristische Tätigkeit auf diesem Gebiet. Seit 1961 geben weltweit Zehntausende an, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Viele leiden auch Jahrzehnte später noch.“

So sollen den Opfern der Aliens Sonden eingesetzt und Nadeln in die Genitalien eingestochen, Gewebe- und Spermaproben entnommen worden sein. Manche berichten gar von Sex-Experimenten der Außerirdischen.

„Deutschen Opfern stehen nach dem Opferentschädigungsgesetz Leistungen wie Heilbehandlungen, Kuren und lebenslange Renten zu“, so Lorek.

Das „Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP)“ hat in Deutschland Hunderte Opfer ermittelt, die bisher keinen Antrag auf Sozialleistungen gestellt haben.

Auch Maschinenschlosser Reiner Feistle (45) und seine Frau Karin (58) aus Rot-Ellwangen (Baden-Württemberg) sagen, sie seien von Aliens entführt worden:

„Kleine, graue Männchen, etwa 1,20 Meter groß, haben mich in ihr Raumschiff verschleppt.“

SIE SIND NICHT ALLEIN!

Informatikstudent Patrik Hübner (25) aus Schwäbisch Gmünd, der im Internet die Webseite für Alien-Entführungsopfer http://www.abduction.de/ betreibt:

„1995 waren etwa 400 deutsche Entführungsfälle bekannt. Ich gehe mittlerweile von rund 10000 aus.“

Läuft ein seriöser Anwalt nicht Gefahr, sich als Alien-Advokat lächerlich zu machen? Lorek: „Das ist mir wurst. Ich habe mich entschlossen, die Berichte der Opfer ernst zu nehmen."

(Quelle: BILD)

Von Frauenbeinen, Aliens mit Penisköpfen und die Kunst der Inspiration


Eine recht provokante Überschrift, zugegeben... aber der Kenner weiss, das damit einer der grössten Visualisten unserer Zeit gemeint ist. Die Rede ist von Hans Ruede Giger, oder einfach H.R.Giger. Der Schöpfer des Alien-Monsters aus dem Film ALIEN. Aber auch diverse Poltergeist Kreaturen und andere Filmmonster hat er kreirt.


Es gibt mehrere Bildbaende, unzählige Fernsehdokumentationen, Videos, Bücher, Ausstellungen auf der ganzen Welt, das Giger-Museum, ja sogar Nightclub-Bars die von ihm designed wurden. Gerade letzteres bereitete ihm grosses Vergnügen, da er sehr gerne als Möbeldesigner arbeitet. Natürlich Mobiliar mit einem ganz speziellen Touch - dem gigeresquen Feeling eben. Die Mischung zwischen Erotik und dem Morbiden, dem Tod und Zerfall, aber auch der Wiedergeburt. Das macht seine Kunst so aussergewöhnlich und zieht Millionen von Kunstinteressierten und Fans in aller Welt immer wieder aufs Neue an.

Auf seiner umfangreichen Homepage unter http://www.hrgiger.com/ gibt es viele seiner bekannten Werke, aber auch sehr viel Neues zu entdecken.

Samstag, 10. Oktober 2009

Sex mit Aliens - Der Computer macht es möglich



Was Star Trek und Star Wars Fans sich bestimmt in ihren wildesten Phantasien nicht ausmalen konnten (oder vielleicht doch erträumt haben) bietet jetzt eine Firma in Holland auf ihren Webseiten an. Astro Creative Media die im holländischen Amersford Zuhause ist, ist einer der grössten Adult-Weseitenbetreiber im Special Interest Gebiet.


Crazy 3D World war die erste Seite, die computergenerierten Hardcore-Sex anbot, inzwischen gibt es mehrere Dutzend solcher Seiten. Die Themen sind zumeist unzensierter Sex zwischen Frauen und Monster oder Aliens.


Ein echter Renner sind diese Seiten in dem mittlerweile eintönig und mit ein und denselben Themen überlaufenen Pornomarkt. Die Internetuser sind laufend auf der Suche nach Neuem, bisher ungesehenem Material. Das verbotene, abstruse , gar perverse... der unendliche Kick ist es, was die meisten Leute im Internet hält.


Astro Creative Media selbst ist begeistert von dem neuen Genre. Die Macher waren sehr überrascht von der positiven Resonanz und fühlen sich in ihrer Idee bestätigt. Aliensex und Monstersex wird genauso wie einst Fetisch einen festen Platz im Erotikbereich haben. Dieses schier unendliche Thema, welches nur durch die Grenzen der Kreativität der Macher limitiert wird, ist sozusagen die neuen Märchen für Erwachsene.

Freitag, 9. Oktober 2009

Akte Sex: Alien Erotica (1998)



Filminfo

Die Wissenschaftlerin Kelly O'Connor arbeitet an Proben von extraterrestrischem Leben. Dabei kommt sie mit einem Glibberpilz in Berührung, der ständig Sporen abstößt. Diese rufen jedoch keine allergischen Reaktionen hervor - vielmehr vermögen diese kleinen Teilchen, Gefühle der größten Lust und des Verlangens zu erzeugen. Der mysteriöse Fall ruft zwei Beamte des FBI auf den Plan, die sich jedoch in kürzester Zeit ebenfalls dem Zauber des Pilzes nicht mehr entziehen können.

Das ist im Grunde die Handlung des Filmes der auch unter dem Titel Alien Sex Files auf dem Markt zu finden ist. Drehbuchauthor und Regisseur Rolfe Kanefsky, hatte zuvor eine Art Neuverfilmung der Emanuelle-Serie, speziell fuer die Vermarktung auf dem DVD Softsex-Gebiet, produziert. Natuerlich ist auch AKTE SEX: ALIEN EROTICA ein Softsexstreifen. Auch fuer eingefleischte Alien und Monstersex-Fans eher nur bedingt oder der Komplettheit-halber zu empfehlen. Es kommen leider keine "Aliens" in dem Film vor.
Er wird ein bischen die Thematik und Atmosphaere der Akte-X Serie kopiert, was mit Einschraenkungen und in Anbetracht des Budgets sogar gut gelungen ist.


Bewertung:
Hardcore: 0 %
Erotik: Ansprechend
Aliensex: 0 %
Story: Ausreichend
Kamera: Gut
Qualitaet: Gut



Regisseur: Rolfe Kanefsky
Drehbuchautor: Rolfe Kanefsky (Drehbuch)
Premierendatum: 1998 (USA) mehr
Genre:Sci-Fi

Mark Collver ... Agent Preston
William Knight ... Colonel Parks (als William Fredrick)
Kira Reed ... Agent Forrest (als Kira Lee)
Gabriella Hall ... Anne Gallo
Geno Buick ... Guard 1 (als Gino Buick)
Robert Donavan ... Lt. Russ Allen
Manny Gavino ... Officer Dunne
Delphine Pacific ... Dr. Claire Danning
Michael Green ... Lou Benson
Sage Kirkpatrick ... Karen Gilmore
Laura Palmer ... Karen Gilmore (als Petra Sexton)
Blake Pickett ... Kelly O'Conner (als Emma Joones)
Lauren Hays ... Nancy
Anton Seutter ... Security Guard George
Kevin Reilly ... Gas Station Attendant

Alien Star Sigourney Weaver wird 60



Man glaubt es kaum. Solange ist das schon her.... 1979 produzierte Kultregisseur Ridley Scott ("Blade Runner") einen der unheimlichsten und mit versteckt sexuellen Symbolen gespickten Science Fiction / Horrorfilm ALIEN und verhalf Weaver schließlich zum Durchbruch. ALIEN machte die damals 29-Jährige zum weiblichen Action-Star. Auch in den drei Folgen der Sci-Fi-Reihe verkörperte Sigourney Weaver die Astronautin Ripley in einem intergalaktischen Raumschiff, das von einem Reptilienmonster bedroht wird.


Original Entwurf von H.R.Giger (die wahren Absichten des Aliens sind ganz anderer Art

Kritiker lobten die Newcomerin für ihre Intelligenz, Tapferkeit und den Sex-Appeal. US-Medien zufolge will Regisseur Scott demnächst "Alien" Teil fünf drehen und versucht, Weaver für die Hauptrolle zu gewinnen.


Der 60igste Geburtstag ist eine gute Gelegenheit hier einmal die andere Seite Sigourney Weavers zu zeigen. Bilder aus ALIEN und ihren anderen Erfolgsfilmen gibt es im Internet bereits zur Genuege.
Also Augen auf und vielleicht gibt es fuer den einen oder anderen geneigten Blog-Leser ein kleines Aha-Gefuehl.







Sigourney Weaver Topless :-) Und das ist kein Internet-Fake

Arse Electronica - Con fuer SciFi & Pornografie


Pornografie trifft Medien“ muss nicht immer „Deep Inside Jenna Jameson“ heißen. Das beweist die diesjährige „Arse Electronica“, die seit gestern in San Francisco stattfindet. Der Kongress befasst sich inhaltlich mit den Zusammenhängen von Pornografie und Science-Fiction.


Ob in Filmen oder TV-Sendungen, in Comics, Büchern oder im Internet: Science-Fiction kreiere nicht bloß fantastische Visionen der Zukunft, sondern schaffe vor allem eine Mustervorlage für die sexuelle Evolution, sagt Johannes Grenzfurther, Gründer der österreichischen Kunstgruppe monochrom. „Gute Science-Fiction liefert nicht nur Metaphern für das Jetzt, sondern sie sagt vor allem voraus, wie die Zukunft sein könnte, auch sexuell.“ Der Wiener hat, wie schon letztes Jahr, dutzende Sci-Fi-Autoren, Technikfreunde, Sexexperten und Trendforscher zur „Arse Electronica“ nach San Francisco geladen, um dort drei Tage lang über die Schnittfläche von Sex und Technologie zu diskutieren. Allerdings geht es nicht um gefühlsechte Gummipuppen oder noch stärker vibrierendes Sexspielzeug. Stattdessen lautet der Titel: „Do Androids Sleep with Electric Sheeps?“


Das Thema scheint abstrakt, ist aber nicht neu. Schon in Filmen wie „Blade Runner“ und „Barbarella“ wurde die Frage thematisiert, wie wir in Zukunft miteinander schlafen werden. In „Demolition Man“ muss Sylvester Stallone feststellen, dass fleischlicher Sex in der Zukunft durch Haarreifen und Händchenhalten ersetzt wurde. Und die Sexszene zwischen Carrie-Ann Moss und Keanu Reeves in „Matrix Reloaded“ war unbestritten sehr hübsch anzuschauen. Aber das sind ja bloß Filme.

Und außerdem: Sex mit einem Außerirdischen? Bitte? Nun gut, verbuchen wir den Gedanken mal unter Drake’scher Existenzgrübelei und lassen uns auf das Thema ein. Wer käme denn als sexueller Partner in Frage? Also, die haarige Lebensform ALF vom Planeten Melmak ist eher Typ „Bruder“. Und mit Brüdern hat man keinen Sex. Riesenkopf E.T. wirkt debil. Debile Menschen verlieben sich beim Sex immer – und dann hat man den Katzenjammer, muss Verständnis zeigen, aber gleichzeitig ehrlich sein und den One-Night-Außerirdischen kaltherzig abservieren. Der Mann der Tat aus der US-Serie „Heroes“, Hiro Nakamura, rettet zwar die Welt, ist aber unübersehbar asexuell. Und die Situation, wenn der Terminator zum Orgasmus kommt und ejakuliert, will man sich trotz sexueller Offenheit und Emanzipation ganz bestimmt nicht vorstellen. Vermutlich explodiert die Hautschicht im gesamten Genitalbereich und ein chromfarbener Strahl mit Zapfpistolendurchmesser spritzt aggressiv heraus.

Auch wenn es tatsächlich Studien gibt, die belegen, dass viele Frauen sich Sex mit Tentakel-Aliens wünschen – diese könnten sie an unzähligen Stellen gleichzeitig berühren –, sollte Johannes Grenzfurther doch lieber über gefühlsechte Gummipuppen diskutieren.

(Quelle: jetzt.de / Artikel: Julia Finger